PornHub hat nicht nur Fans – Das beweist eine Aktivistengruppe mit dem Namen „Exodus Cry“, die derzeit eine Online-Petition laufen haben. Dabei suchen sie Unterstützer die sich dafür aussprechen, dass PornHub abgeschaltet werden. Zur Petition gibt es zusätzlich eine ganze Kampagne, die sich „TraffickingHub“ nennt, ins Deutsche übersetzt „Menschenhandel Hub“. Denn die Aktivisten von Exodus Cry werfen PornHub vor, Geld mit Videos zu verdienen, die sexuellen Missbrauch zeigen.
Es sind schwere Anschuldigungen denen sich PornHub gegenüber stellen muss. Die US-Aktivistengruppe „Exodus Cry“ wird der weltweit größten und bekannten Pornoseite vor, dass sie mit Videos von sexuellen Missbrauch Geld verdienen. Zudem betonen sie, dass die Seite zu wenig Kontrolle über die hochgeladenen Videos hat. Besonders bei den Erotikvideos, die von Amateuren stammen. Auf PornHub hat jeder registrierte Nutzer die Möglichkeit, seine eigenen Videos hochzuladen. Auf einigen sollen illegale Handlungen wie sexueller Missbraucht zu sehen sein – und PornHub würde laut der Aktivistengruppe zu wenig dagegen tun. Die Anschuldigungen gehen sogar so weit, dass man sagt, dass PornHub lieber Profit aus solchen Inhalten schlagen würde, anstatt sie zu löschen.

US-Aktivistengruppe Exodus Cry fordert Abschaltung der Pornoseite PornHub
Ein Dorn im Auge ist der Gruppe auch die Veröffentlichung von Videos die minderjährige zeigen. Es fehle ein anständiges und zuverlässiges System, welches das Alter der gezeigten Personen überprüft. Allerdings kann dies auch technischer Sicht schwierig werden, da zumal auch gerne von volljährigen das jung-aussehende Girl in der Kategorie „Teens“ gespielt wird.
Es handelt sich hier um ein Unternehmen, das Millionen mit Werbung und Einnahmen durch Mitglieder macht. Trotzdem hat es kein effektives System, um verlässlich das Alter der Personen zu überprüfen, die in den pornografischen Inhalten zu sehen sind
Laila Mickelwait, Exodus Cry (Gründerin)
Der Mutterkonzern und Betreiber der kostenlosen Pornotube, MindGeek, stellt sich diesen Anschuldigungen und wehrt sich gegenüber den Äußerungen von Exodus Cry. Man habe klare Regeln festgelegt, welche Inhalte gezeigt werden und welche nicht. Dazu zählt auch, dass es nicht gestattet ist, Inhalte mit minderjährigen hochzuladen. Auch das zeigen von sexuellem Missbrauch ist auf PornHub untersagt.
Pornhub arbeitet engagiert daran, Inhalte mit nicht einvernehmlichen Akten sowie mit der Darstellung von Minderjährigen auszulöschen
MindGeek, PornHub (via „The Guardian“)
Trotzdem stand PornHub schon einige male in der Kritik. So wurde erst Oktober 2019 ein Video von einem 15-jährigem Mädchen auf die Seite hochgeladen. Diese war vermisst und konnte mithilfe des unfreiwilligem Videos gefunden werden. Trotzdem gab es heftige (und berechtigte!) Kritik an der Pornoseite und dem Unternehmen. Das Video wurde schnell von der Seite gelöscht.










